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Grundinformationen zu ADHS

ADHS und Rauchen

Mit Tabak gegen ADHS?

Jeder kommt früher oder später in seinem Leben mit Tabakwaren in Kontakt. Bereits im Kindesalter sehen die Kleinen bei den Großen, das Rauchen etwas ist, das völlig in Ordnung ist. Denn sie bekommen es so von den Eltern und ihrem sozialen Umfeld genau so vorgelebt. Und da wundert es keinen, das sie früher oder später auch zu den Kippen der Eltern greifen, und das Rauchen ausprobieren.

Die Hemmschwelle ist heute auch sehr niedrig. Bereits im Alter von acht bis elf Jahren fangen Kinder heute das Rauchen an - meist heimlich. Oft dauert es dann nicht lange, dann geben Eltern ihre Erziehungsarbeit auf und lassen ihre eigenen Kinder zu Hause rauchen - denn was keiner sieht.

Die Raucherkarriere setzt sich dann im Jugendalter fort und festigt sich extrem stark, sobald das Rauchen auch auf der Straße, also in der Öffentlichkeit, für den Teenager erlaubt ist. In der Schule auf dem Pausenhof und auf dem Schulklo wurde vorher schon längst geraucht, weil die anderen Mitschüler es auch machen.

ADHS-Kinder verspüren dabei vor allem das Gefühl, wie sich das Chaos in ihrem Kopf abnimmt, sobald sie rauchen. Und weil sie sich diesen Zustand immer wieder ersehnen, ist es nur logisch, dass sie immer wieder zu den Kippen greifen. Eine Form der Eigentherapie entsteht. Zuerst schleichend und dann immer offener und offensichtlicher.

 

Warum ist Rauchen bei ADHS besonders schwierig?

Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die zweifelsfrei belegen, dass durch den eingeatmeten Zigarettenrauch der Botenstoffhaushalt im Gehirn beeinflusst wird. Während ein gesunder Mensch mit Suchtverhalten reagiert, stellt der Tabakkonsum bei ADHS-Patienten eher eine Eigentherapie dar. Denn durch das Rauchen werden die Botenstoffe im Gehirn bei ADHSlern in den Bereich dessen gebracht, was ein gesunder Mensch ohne Zigarettenkonsum aufweist.

Das Kernproblem besteht also nicht darin, dass bei ADHS-Patienten eine Sucht ausbricht, sondern dass infolge des Konsums eine Eigentherapie stattfindet. Die eigentliche Sucht kommt also erst an zweiter Stelle.

 

Warum haben ADHS-Patienten besondere Schwierigkeiten beim aufhören?

Wer als Raucher selbiges aufgeben möchte, der hat es erheblich schwerer, als ein eigentlich gesunder Mensch. Denn während ein gesunder Mensch nur mit dem Suchtverhalten und den zugehörigen Entzugserscheinungen begegnen muss, so kämpft der ADHS-Patient primär gegen die Aufgabe seiner Therapie und sekundär mit dem Suchtverhalten.

Menschen mit ADHS müssen deshalb sehr viel mehr Kraft und Energie gegen das Rauchen aufwenden, als jeder andere. Und genau deshalb ist es so schwer.

 

Rauchen ADHS-Patienten, die behandelt wurden oder sich in Behandlung befinden?

Untersuchungen haben ergeben, dass Menschen mit ADHS, die behandelt werden oder wurden, seltener rauchen und seltener damit angefangen haben. Eine adäquate Behandlung von ADHS, kann also verhindern, dass die ADHS-Kinder mit dem Rauchen anfangen. Gleiches gilt für Erwachsene die von ADHS betroffen sind. Sie können unter Behandlung die Raucherkrankheit leichter besiegen.

Eine Behandlung des ADHS zieht jedoch nicht zwingend einen medikamentösen Ausweg nach sich. Es gilt bestehende Möglichkeiten für sich zu nutzen. Das Alter spielt dabei eher keine Rolle, sondern das Stadium, in dem sich der Raucher befindet. Ist die Sucht schon da? Oder steht er erst am Anfang? Hat er den Willen zum aufhören?

 

Rauchen aufhören - Leicht gesagt, aber ...

... nur schwer umzusetzen. Viele Menschen aus dem Umfeld haben viele Ratschläge. Alle meinen es nur gut, aber alle haben einen Fehler: Sie berücksichtigen die Einzelsituation nicht und klammern das ADHS insgesamt aus.


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Denn eines ist klar: Strategien für den Ausstieg gibt es viele. Und die meisten führen auch zum Erfolg. Aber oft wird die Frage nach der richtigen Strategie unterschützt. Während die einen von heute auf morgen aufhören, reduzieren andere den Tabakkonsum in Verlauf eines längeren Zeitraums, bis sie auf null Zigaretten pro Tag gekommen sind. Andere greifen zu Nikotinpflastern oder auf chemische Ersatzstoffe zurück, um vom Rauchen los zu kommen. Wieder andere machen Sport als Ausgleich oder fangen an zu fressen wie ein Scheunendrescher.

Wer wirklich aufhören möchte, der muss damit beginnen, sich klar zu machen, das Rauchen - auch und gerade bei ADHS - ungesund ist. Es verkürzt das eigene Leben und gefährdet die Kinder und Erwachsenen im unmittelbaren Umfeld. Wer raucht, der schadet sich nicht nur selbst!

Wer sich solche Gedanken gemacht hat, der findet dann im Anschluss auch die richtige Austeigerstrategie für sich selbst.

 

 

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