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Grundinformationen zu ADHS

Methylphenidat während der Schwangerschaft?

Es liegen nur unzureichende Erfahrungen mit der Anwendung von Medikinet in der Schwangerschaft vor.

Tierstudien haben Reproduktionstoxizität gezeigt

Es wurde gezeigt, dass Methylphenidat bei Verabreichung von 200 mg/kg-Dosen was auf mg/kg-Basis um einen Faktor von etwa 130 über der empfohlenen Höchstdosis für ein 12-jähriges Kind liegt (wenn man voraussetzt, dass das Kind 60 mg erhält) - bei Kaninchen teratogen wirkt (Spina bifida mit Malrotation der Hinterläufe bei zwei Jungen aus unterschiedlichen Würfen). Nach den pharmakokinetischen Daten war die systemische d-Methylphenidat- (das aktive Isomer) Exposition bei Kaninchen, denen 200 mg/kg verabreicht wurden, achtmal höher als die bei 6 bis 12 Jahre alten Kindern (Durchschnittsgewicht 39 kg), denen 20 mg verabreicht wurden, was um einen Faktor von 2,5 über der Exposition von Kindern liegt, die 60 mg erhielten. Bei Ratten, denen das Arzneimittel in einer Dosierung von 75 mg/kg/Tag verabreicht wurde - was auf mg/kg-Basis ungefähr 50 mal höher ist als die empfohlene Höchstdosis für 12-Jährige - wurden keine teratogenen Wirkungen beobachtet.

Nach den pharmakokinetischen Daten war die systemische d-Methylphenidat- (das aktive Isomer) Exposition bei Ratten, denen 75 mg/kg verabreicht wurden, 31 mal höher als die bei 6 bis 12 Jahre alten Kindern (Durchschnittsgewicht 39 kg), denen 20 mg verabreicht wurden. Bei 60 mg würde sich dies auf einen Faktor von 10 verringern.

Bei einer Dosierung, die um einen Faktor von 1 - 5 über der therapeutischen Dosierung für Menschen lag, hatte Methylphenidat keine negativen Auswirkungen auf Reproduktionsleistung und Fruchtbarkeit.

Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Medikinet soll während der Schwangerschaft nicht verwendet werden. Bei geschlechtsreifen Mädchen ist auf eine ausreichende Kontrazeption zu achten.

Ob ein Schwangerschaftsabruch durchgeführt werden sollte ist eine ausgesprochen schwierige Entscheidung, die nur von den betroffenen Personen selber entschieden werden kann. Mir sind keine Fülle von Missbildungen bei Menschen bekannt, aber das Risiko besteht eindeutig.

 

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