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Grundinformationen zu ADHS

ADHS Coaching

Was ist ADHS-Coaching?

Wie das Wort "Coach" bereits richtig ausdrückt, handelt es sich dabei im weitesten Sinne um einen Trainer. In Bezug auf ADHS ist der Trainer eine Form von einer befristen Begleitung. Sie kann allgemein begleitend sein, oder auch ganz spezifisch dabei unterstützen, ganz gezielt Probleme zu beseitigen.

 

Woher kommt der Beruf?

Der Beruf, oder die Tätigkeit, als ADHS-Coach basiert auf der Tatsache, dass unser Gesundheitssystem eine individuelle Patientenberatung im konkreten Einzelfall so gut wie nicht mehr vorsieht. Hinzu kommt der Umstand, dass es auch heute immer noch sehr schwer ist, einen Therapieplatz zu bekommen, bei dem der Therapeut auch weiß, was er machen soll.

Das hat insgesamt dazu geführt, dass sich einige mit der Thematik ADHS intensiver beschäftigt haben. Die ersten ADHS-Coachs waren selbstbetroffene ADHSler, die entweder selbst ADHS haben, oder aber eines oder mehrere der eigenen Familienmitglieder.

Diese Selbstbetroffenen haben meist ihren Weg gefunden und wissen um die Probleme und Schwierigkeiten. Und weil sie sich mit ADHS deshalb gut auskennen, und um die zu bewältigenden Schwierigkeiten wussten, versuchten sie ihr Wissen an andere weiterzugeben und unterstützen andere auf ihrem steinigen Weg.

Daraus entstand im Verlauf der letzten Jahre eine eigene kleine Berufsgruppe: Der ADHS-Coach.

Heute gibt es Coachs, die sich auf spezifische Gruppen eingestellt haben. Viele der ADHS-Trainer, welche ihren Schwerpunkt im Bereich Kinder und Eltern setzen, sind oft ausgebildete Pädagogen mit Mehrjähriger Berufserfahrung und entsprechenden Arbeitszeugnissen.

Im Bereich der Erwachsenen sind jedoch viele Trainer unterwegs, die ursprünglich selbst von ADHS betroffen sind, und ihr Wissen weitergeben können. Eine Ausbildung im Bereich der Pädagogik oder vergleichbare Vorbildung aus dem Therapeutischen Bereich ist eher selten anzutreffen. Die nicht vorhandene berufliche Vorbildung spielt jedoch eher keine Rolle, denn sie haben oft selbst den steinigsten Weg der Welt beschritten und bezwangen ihn. Nichts ist so bildend, wie das, was man selbst erlebt und selbst mitgemacht hat.

 

Wie wird eine Änderung erreicht?

Der konkrete Weg und die Hilfestellungen im Einzelfall sind natürlich unabhängig. Das hängt damit zusammen, weil die unterschiedlichen ADHS-Erwachsenen unterschiedliche Charaktere sind und deshalb unterschiedliche Lösungswege gehen. Das "Schema F" im klassischen Sinne kann es also nicht geben.

 

Wozu einen Coach?

Ein Coach verfolgt nicht irgendeine Kassenleistung. Und er arbeitet nach den ersten Gesprächen nicht mehr nur nach "Schema F". Und genau darin liegt sein ganz entscheidender Vorteil. Er kann auf genau das Thema eingehen, was Priorität hat.

Ein Coach ist sehr oft auch außerhalb von vereinbarten Terminen erreichbar (abhängig von der vereinbarten Leistung). Das heißt, dass die Unterstützung nicht ausschließlich an definierte Zeiten gebunden ist. Ein Coach ist also vor allem eines: Flexibel.

Ein Coach für ADHS-Patienten hat aber noch einen ganz anderen Vorteil: Ein ADHS-Coach kennt sich mit dem Thema und den Hintergründen von ADHS aus. Wenn ein Coach bei ADHS in Anspruch genommen wird, dann ist das jemand, der von ADHS nicht �nur mal im TV von ADHS gehört� hat, sondern ein echter Fachmann.

 

Wie ist die Vorgehensweise?

Alles beginnt damit, dass der ADHS-Coach sich ein möglichst umfassendes Bild macht. Danach wird auf das eingegangen, was der erwachsene ADHS-Patient am schnellsten "weg haben" will. Der Patient setzt also die Prioritäten und nicht der ADHS-Trainer.

 

Wo sind die Grenzen eines ADHS-Coachs?

Ein Coach hat natürlich auch Grenzen. Er kann Wege aufzeigen, Geldprobleme in den Griff zu bekommen, er kann dabei unterstützen, wie man seine Wohnung aufräumt, er kann zeigen, wie man Hausaufgaben macht, er kann zeigen wie man - aber letztlich führt alles darauf hinaus, das man es am Ende selbst machen muss.

Ein Coach kann unterst�tzen. Aber wenn man selbst gar nicht bereit ist, etwas zu �ndern und auch nicht verstehen will, das man sich letztlich selbst bewegen und sich kümmern muss, der braucht auch keinen Coach, der ihm Wege aus dem Chaos zeigt.

 

Wie finde ich einen geeigneten Coach für mich?

Der beste Weg ist über das Internet. Viele ADHS-Coach haben inzwischen eine eigene Website, auf der sich der potentielle ADHS-Coach vorstellt, und sich z.T. auch in die Karten gucken lässt. Bereits hier kann eine erste Sondierung und Auswahl erfolgen. Alle weiteren Details müssen unbedingt über ein persönliches Gespräch erfolgen.

Ein persönliches Gespräch ist nicht ein Gespräch am Telefon. Es geht um den persönlichen Erstkontakt von Angesicht zu Angesicht. Alles andere ist unseriös und absolut nicht zu empfehlen.

 

Ist es Abzocke?

Die Preise sind bei vielen Coaching angeboten astronomisch - teilweise auch unrealistisch. Ein Coach ist sehr oft der pure Luxus. Als "Abzocke" ist das jedoch trotzdem nicht zu bezeichnen. Je nach Leistungsumfang steigt der Preis. Und Sonderwünsche kosten extra.

Letztlich muss man sich selbst auch vor Augen halten, das man keine "Normtherapie" in Anspruch nimmt, sondern einen individuellen "Lebenstrainer" vorrübergehend an seiner Seite hat, der (fast) immer da ist, wenn er gebracht wird.

Und in diesem Sinne kann der Spaß durchaus einige hundert Euro im Monat kosten.

 

Testwoche mit einem ADHS-Coach

Wie immer ist die "Chemie" zwischen zwei Menschen ein ganz entscheidender Punkt für den Erfolg. Natürlich kann man Glück haben, und gleich beim ersten einen Volltreffer landen. Aber das ist eher selten.

 

Coaching für Kinder

Choaching bei Kindern unterscheidet sich natürlich in mehreren Aspekten von dem Choaching für Erwachsene. Während ein erwachsener mit ADHS einen professionellen Trainer braucht, braucht das Kind eher jemanden zum zuhören, bzw. eine Person mit Vorbildcharakter. Weitere Informationen dazu HIER.

 

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